Untersuchungen über die Durchlässigkeit von Kronkorken und PET-Flaschen für organische Substanzen anhand eines Naphthalinmodells

Authors

  • Gustavo Möller-Hergt
  • Rolf Schorn
  • Hermann-Josef Waterkamp
  • Karl-Heinz Hoppe
  • Hans-Joachim Roderfeld

Keywords:

Crown cap, permeability, aromatic hydrocarbons, naphtalene, Kronenkorken, Durchlässigkeit, Aromaten, Naphthalin

Abstract

Spätestens seitdem bekannt ist, dass Trichloranisol durch Dichtmaterialien von Verpackungen in Getränke, auch gegen einen Innendruck von Kohlendioxyd, gelangen kann, ist das Problem der Durchlässigkeit der Dichtmaterialien für flüchtige, organische Stoffe erkannt worden. Unsachgemäße Lagerung, kombiniert mit Dichtmaterialien, die eine schlechte Barrierewirkung auf flüchtige organische Substanzen zeigen, können eine Ursache für eine Migration unerwünschter Stoffe ins Getränk darstellen. Wir haben eine sowohl einfache wie präzise Methode entwickelt, um die Durchlässigkeit von Naphthalin durch die Compoundmassen bzw. Dichtungseinlagen von Kronenkorken und Drehverschlüssen, sowie durch PET-Flaschen und deren Verschlüsse und auch durch die Dichtmassen für zweiteilige bzw. mehrteilige Dosen, stellvertretend für unpolare organische Substanzen, ermitteln zu können. Dabei zeigten sich zum Teil gravierende Unterschiede in den Barriereeigenschaften der Compoundmassen von Kronenkorken. Aber auch Bierflaschen aus Kunststoff besitzen große Unterschiede in der Durchlässigkeit für Naphthalin.

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Published

2003-06-30

How to Cite

1.
Müller-Hergt G, Schorn R, Waterkamp HJ, Hoppe KH, Roderfeld HJ. Untersuchungen über die Durchlässigkeit von Kronkorken und PET-Flaschen für organische Substanzen anhand eines Naphthalinmodells. BrSc. 2003;56(5/6):90-92. Accessed May 30, 2026. https://brewingscience.de/index.php/brewingscience/article/view/577