Triticale und Triticale-Malze

Teil III: Erste Brauversuche mit Triticale-Malzen

Authors

  • Gerolf Annemüller
  • Boguslaw Mietla
  • Gustav Creydt
  • Frank Rath
  • Reinhold Schildbach
  • Tadeusz Tuszynski

Keywords:

Triticale, Rohstoffe, Getreide, Tricitale-Malze, Braueigenschaften, triticale, raw materials, cereals, triticale malt, brewing qualities

Abstract

Mit zwei ausgewählten Triticalemalzen wurden erste Testsude mit einem Triticalemalzanteil in der Schüttung von 30, 40 bzw. 50% im Vergleich zu einem 100% Pilsner-Malzsud hergestellt. Der Triticalemalzanteil in der Schüttung erhöht die Sudhausausbeute. Die Würzen und Biere mit Triticalemalzanteil hatten auf Grund des hohen Pentosangehaltes eine deutlich höhere Viskosität. Die Triticalebiere besaßen deutlich geringere Gerbstoffgehalte, mehr hochmolekulare Eiweißfraktionen, einen deutlich besseren Schaum, eine deutlich schlechtere Filtrierbarkeit und waren eiweißseitig trübungsanfälliger. Sensorisch waren sie vollmundig, aromatisch, rein und würden sich sicher gut als kellertrübe Zwickelbiere oder auch als Hefeweizenbiere eignen.

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Published

1999-08-31

How to Cite

Annemüller, G., Mietla, B., Creydt, G., Rath, F., Schildbach, R., & Tuszynski, T. (1999). Triticale und Triticale-Malze: Teil III: Erste Brauversuche mit Triticale-Malzen. BrewingScience, 52(7/8), 131-135. https://brewingscience.de/index.php/brewingscience/article/view/682