Biomonitoring der Betriebshefen in praxi mit fluoreszenzoptischen Verfahren

I. Mitteilung: DNS-Gehalt und Zellzyklusanalysen verschiedener Betriebshefen

Authors

  • K.-J. Hutter
  • M. Herber
  • B. Lindemann

Keywords:

Hefe, Gärfähigkeit, Hefeanalyse (Methode zur), Gärkraft (Methode zur Bestimmung der), yeast, fermentative ability, yest cell cycle analysis, fermentability (method for determination of)

Abstract

Der Betriebshefe wird bei der biologischen Betriebskontrolle in den Brauereien leider nur ungenügend Aufmerksamkeit geschenkt. Dies hat im Wesentlichen zwei Gründe: 1) Die biologische Betriebskontrolle hat mit der Geschwindigkeit der Bierherstellungund der daraus resultierenden schnellen Distribution des Produktes, sowie der Einführung immer größerer, technischer Einrichtungen (ZKG) nicht Schritt gehalten. 2) Eine Qualitätsprüfung, wie sie vergleichbar einfach bei den übrigen Rohstoffen durchgeführt werden kann, ist bei der Betriebshefe mit konventionellen Verfahren bisher nicht möglich. Eine Qualitätsprüfung der Hefe bezüglich ihrer genetischen Reinheit, ihrer biologischen Hygiene, bzw. ihres zellphysiologischen Zustandes während des Wachstums und der Vermehrung können durch ein geeignetes Biomonitoring (Biologische Prozeßüberwachung) verstanden, kontrolliert und gesteuert werden.

Published

1995-06-30

How to Cite

Hutter, K.-J., Herber, M., & Lindemann, B. (1995). Biomonitoring der Betriebshefen in praxi mit fluoreszenzoptischen Verfahren: I. Mitteilung: DNS-Gehalt und Zellzyklusanalysen verschiedener Betriebshefen. BrewingScience, 48(5/6), 184-190. https://brewingscience.de/index.php/brewingscience/article/view/813